Nikolaus Trainings-Trial im MC Augsburg

Kaiserwetter … „wenn Engel reisen!“ … so fuhren heute am Samstag, den 10. Dezember, sieben hochmotivierte TUS-Mitglieder (bei rund achtzig TUS-Trialmitgliedern ist nach oben noch viel Luft) zum Nikolaus-Trainingstrial des MCA nach Augsburg. Mitstreiter waren: erstmalig Brandon und Axel, sowie Christoph, Holger, Monika, Stefan (Pimi) und ich. Nach Besichtigung der Sektionen, welche sehr rutschig waren, legte Holger einen Kopfüber-Sturz hin und brach sich dabei fast den Arm. Gottseidank ist nix Schlimmes passiert, das Tragen der richtigen Schuhe ist stets sehr empfehlenswert (Trial fahren ist einfacher, als zu Laufen)!

Gruppenfoto nach dem Training, v.l.n.r.: Hans, Axel, Monika, Stefan, Holger, Christoph, Brandon · Foto Peter Schmidt

Nach heftigsten Diskussionen, wer welche Klasse fährt, erfolgte der Start und alle kämpften sich munter und erfolgreich durch die Sektionen. Folgende Platzierungen konnte der TUS für sich entscheiden:

Klasse 4 · Grüne Spur (4 Fahrer)
Platz Name Info
1 German gewohnt souverän (13 Nuller, 19 Punkte)
Klasse 5 · Schwarze Spur (10 Fahrer)
Platz Name Info
2 Hans körperlich leider etwas angeschlagen, startete ich eine Klasse niedriger als sonst und konnte mich von Runde zu Runde steigern) (19 Nuller, 12 Punkte)
5 Christoph er konnte sein Trainingspotenzial bestens einsetzen (11 Nuller, 29 Punkte)
6 Pimi stürmisch wie eh und je ging er an den Start, fand aber in den Sektionen die nötige Ruhe und arbeitete sich nach vorn (8 Nuller, 36 Punkte)
7 Holger nachdem beim Sturz zu Fuß nix passiert war, kam er bestens durch die Sektionen (7 Nuller, 54 Punkte)
9 Axel war in der ersten Runde leicht überfordert und wollte seinen Trainer dafür körperlich rügen, doch nach weiteren drei Runden war er am Ende rundum glücklich und zufrieden (4 Nuller, 76 Punkte)
Klasse 6 · Rote Spur (11 Fahrer)
Platz Name Info
6 Brandon für seinen kämpferischen Einsatz bekam er von German Frei, Erster in der Klasse 4, seinen Pokal geschenkt (15 Nuller, 21 Punkte)
9 Monika zeigte von Runde zu Runde eine enorme Verbesserung (12 Nuller, 33 Punkte)

MCA Clubtrial 2016-12 alle Ergebnisse

Ich hoffe beim nächsten Mal auf noch mehr TUS-Mitstreiter zu treffen!!!

Mit sportlichen Grüßen
Hans Gröb (Sportleiter)

Fotos von Peter Schmidt · 10. Dezember 2016

Ergänzung / Eindrücke

von Holger Chab · 10. Dezember 2016

  • super schönes Gelände
  • toll gesteckt
  • nicht zu voll, man musste nicht ewig anstehen
  • tolles Wetter
  • tolle Kollegen/innen
  • erstes mal schwarz gefahren… toll

— Holger —

Ergänzung / Eindrücke

von Monika Böhringer · 10. Dezember 2016

Bei traumhaftem Wetter galt es heute für die sieben Mitglieder des TUS, angeführt von Sportleiter Hans, 4 Runden mit je 6 Sektionen zu durchfahren (rote, schwarze oder grüne Spur). Insgesamt waren nur etwa 25 Teilnehmer am Start, sodass man an den Sektionen kaum warten musste.

Der nachts gefrorene Boden war bei den milden Föhn-Temperaturen schön aufgeweicht und rutschig (Hans: „Perfekt zum Lernen!“), was anfangs zu einigen Schlitterpartien führte. Doch mit jeder Runde wuchs die Erfahrung, außerdem trocknete der Boden in der strahlenden Sonne ein wenig und wurde griffiger. Die super freundlichen Punktrichter trugen zusätzlich zur entspannten und gelösten Atmosphäre bei.

Alle TUSler freuten sich über ihre Verbesserungen von Runde zu Runde und waren mit ihren Leistungen zufrieden. Es stimmt: Bei so einem Wettkampf lernt man eine Menge! Doch nach vier Runden reicht es (außer Pimi, der wohl am liebsten bis zur Dunkelheit weitergefahren wäre!). Nun wurde der Grill angeworfen und es gab leckere Bratwürstel in der Semmel und köstliche Kuchen.

Fazit: Ein tolles Gelände in Augsburg, super Organisation, eine ausgesprochen freundliche und gelöste Atmosphäre und dazu noch das Glück mit dem Wetter – jederzeit gerne wieder! Es war ein rundum gelungener Tag.

— Monika —

Ergänzung / Eindrücke

von Axel Köster · 10. Dezember 2016

Bereits bei der Besichtigung der Sektionen, unmittelbar nach der Ankunft am Vormittag, rutschte ich mehrfach aus und hatte Mühe, mich auf den Füßen zu halten, so rutschig war der Lehmboden. Holger ging es ähnlich und er führte uns eine spektakuläre stunt-reife Einlage vor.

Als ich erfuhr, dass wir die Sektionen (wie bei einem richtigen Wettbewerb) vorher nicht befahren dürfen (also kein entspanntes vorheriges Sektions-Üben), stellte ich mich mental auf einen gemütlichen „Sonntags-Spaziergang“ in der roten Spur ein. Schließlich war das mein allererster Wettbewerb überhaupt, seit dem Entdecken des neuen Hobbys Trialsport lerne ich erst seit 4 Monaten. Als Hans dann bestimmte „Du fährst heute die schwarze Spur, sonst langweilst Du Dich in der Roten“, wollte ich spontan zurückfragen, ob er den A**** offen habe (mit Hinweis auf die hohen Steinstufen, fehlenden Übungsmöglichkeiten, erster Wettbewerb überhaupt, etc.), doch sein Entschluss stand fest. Nach der ersten Runde konnte ich mich dann vor Freude kaum noch halten und musste „Schinderhannes“ spontan für seinen Entschluss um den Hals fallen! Trotz etlicher Stürze und Fünfer konnte ich so eine neue Hürde überwinden, und am Schluss habe ich mich riesig über vier „Nuller“ gefreut

Die Punktrichter/Trainer gaben während der Begehung und später bei der Bewertung hilfreiche Kommentare und Korrekturanweisungen, am Ende hat mich die Siegerehrung mit Podest und Pokalen beeindruckt, eine tolle Organisation und ein tolles Team beim MCA!

Kleine Neben-Anekdote: Vor fünf Wochen schickte ich meine Trial-Stiefel zur Reparatur und musste in dieser Zeit mit Enduro-Stiefeln trainieren. Diese sind im Vergleich steif wie ein Ofenrohr, kaum Modulations-Gefühl an der Fußbremse, eher wie digital „ein“ oder „aus“. Vor zwei Wochen wurde ich auf Nachfrage informiert, die Stiefel seinen fertig und unterwegs. Prima, rechtzeitig zum Wettbewerb! Irgendwas ging jedoch schief, die Stiefel kamen nicht an. Gestern entschieden sich dann kurzerhand die Jungs von der Offroadzentrale, mir ein paar neue Stiefel vorbei zu bringen bis die Angelegenheit geklärt ist, als „Übergang“, bis ich meine zurückbekomme. Immerhin, rund 80km hin und zurück, und das am Freitag Mittag, reife Leistung, Spitzenservice! Mit ihrer langjährigen Renn-Erfahrung weiß das Offroadzentrale-Team eben worauf es ankommt

Vielleicht waren die fünf Wochen „verschärfter Modus“ mit den „Ofenrohren“ gar nicht so verkehrt. Ähnlich wie Paganini, der mit Eisenkette am Bogenarm trainierte um beim Konzert virtuos und leicht wie auf Wolken zu fiedeln, konnte mir dieses temporäre Handicap letztlich doch zum Vorteil gereichen. Immerhin lernte ich in dieser Zeit engere Kurven als vorher, „Wheelies“, „Jap Zap“, Steilauffahrten über Rampen, Betonteile und Steinbrocken. Man weiß eben manchmal nie wofür es mal gut ist

— Axel —

Nachtrag 15. Dezember 2016: Fred Fiedler hat über den Clubtrial einen sehr ausführlichen Bericht mit vielen tollen Fotos auf seiner Website veröffentlicht

Ergänzung / Eindrücke

von Brandon Schmidt · 11. Dezember 2016

Mein erster Trial Wettbewerb.

Ich bin 9 Jahre alt und fahre seit Ostern 2016 Trial. Obwohl ich zu den Flying Kids gehöre, trainiere ich meistens mit den Großen. Heute habe ich an meinem ersten Trial-Wettkampf bestritten. Um 11:00 ging es mit der Streckenbesichtigung los. Ich bin mit den anderen Mitgliedern von FFB Trial die Sektionen abgegangen. Da es die Nacht Frost hatte und morgens die Sonne raus kam, waren die Sektionen an vielen Stellen sehr rutschig. Holger ist sogar ausgerutscht und ist einen langen Weg in den Matsch gefallen. Zum Glück hatte er seine Schutzausrüstung an.

Mein erster Wettkampf und eine schwierige Strecke, da war ich schon sehr aufgeregt. Rein in die erste Sektion und schon hat mein Hinterrad durchgedreht, wie beim Speedway, denn meine kleine E-Trial verwendet BMX-Reifen und diese haben weniger Profil wie die Reifen von den großen Bikes. Leider musste ich deshalb ein paar Mal den Fuß absetzten und kassierte drei Strafpunkte. In der nächsten Sektion lief es ähnlich. In der dritten und vierten Sektion kam es noch schlimmer. Bei der einen fuhr ich durch das falsche Tor und in der anderen rutsche mir das Vorderrad weg, so dass ich in beiden Sektionen jeweils 5 Punkte kassierte. Am Ende kam ich mit 16 Punkten aus der ersten Runde zurück, zwei „Nuller“ waren auch dabei. Von nun an wurde es mit jeder Runde besser, ich wurde immer sicherer und hatte riesig Spaß dabei. In der dritten Runde hat mich mein „Wasserträger“ (mein Papa) etwas verwirrt, er wollte, dass ich einen falschen Weg fahre, trotzdem habe ich die Sektion noch ohne Fehler geschafft. Am Ende standen 21 Punkte zu Buche und 15 Nuller.

Jetzt hieß es warten und Spezi trinken. Ich war schon sehr auf meine Platzierung gespannt. Leider gab es keine Kinderwertung, alle in der roten Kategorie wurden zusammen gewertet. Ich beendete meinen ersten Wettkampf als sechster von 11 Fahrern und war etwas enttäuscht, denn ich hatte gehofft, dass ich ein besseres Ergebnis schaffe.

Am Ende hat es mir dann doch sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die Wettkämpfe im nächsten Jahr.

— Brandon —

Hier noch weitere Fotos von meinem Papa:

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